Diese Seite:

3P Kongress 2015

Am 3P Kongress der ÖGNI wurden aktuelle Inhalte der Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienbranche in informativen Vorträgen erörtert und diskutiert.

Der Kongress wurde nach der Begrüßung durch ÖGNI Präsident Philipp Kaufmann und ÖGNI Botschafter Peter Engert eröffnet durch eine spannende Key-Note von Wolfgang Pekny (Plattform Footprint). Er wies hin auf globale Probleme wie Ressourcenverschwendung, Klimawandel und Überfischung, die von Allen ein Umdenken im täglichen Handeln erfordern. Pointiert ersetzte der Umweltaktivist das überstrapazierte Wort "nicht nachhaltig" mit "Zukunfts-unfähig", um die Entscheider und Experten der Bau- und Immobilienbranche aufzurütteln.

ÖGNI Präsident Philipp Kaufmann leitete nach der Key-Note auf das Kernthema des Kongresses, nämlich Produkte, Personen und Prozesse über. Er zeichnete ein aktuelles Bild der Tätigkeitsfelder der ÖGNI und zeigte, dass das Thema Nachhaltigkeit in der Branche angekommen ist. Im Anschluss an die Key-Note machte er auf die Verantwortung der Branche aufmerksam, die für 30 Prozent der Emissionen 50 Prozent der Ressourcen und 20 Prozent der Krankheiten verantwortlich ist.

Im ersten Podium "Rahmenbedingungen der Nachhaltigkeit" wurde von den Diskutanten über Erfahrungen und Hindernisse in der Errichtung nachhaltiger Immobilienprojekte berichtet. Es diskutierten:

  • Christoph Chorherr (Die Grünen Wien)
  • Philipp Kaufmann (ÖGNI)
  • Andreas Köttl (Value one)
  • Wolfgang Pekny (footprint-consult)
  • Andreas Ridder (CBRE)
  • Wolfgang Scheibenpflug (Flughafen Wien)


Moderator Peter Engert eröffnete zum Beginn des zweiten Veranstaltungsblockes die Reihe der Kurzreferate zu den 3 P’s Personen, Produkte und Prozesse.
Roland Strauss (TPA Horwath Österreich) gab im Themenbereich "Prozesse" einen Einblick in die Kommunikationsberatung von Unternehmen in Hinblick auf Transparenz, unternehmerische Verantwortung.

Im Bereich "Produkte" vermittelte Andreas Gnesda (team gnesda) die neuen Anforderungen an Unternehmen im "War for talents". Besondere Relevanz hat dabei die Wahl der perfekten Büroimmobilie in der "next Word Of Work". Er präsentierte zum Abschluss bezugnehmend auf die Keynote von Wolfgang Pekny ein Modell, das vor allem die Wichtigkeit der persönlichen Haltung von Mitarbeitenden in Bezug auf das Unternehmen und globale Herausforderungen zeigte.

Birgit Trofer (REAL Kompetenz) vermittelte aus HR-Sicht die nötigen Kernkompetenzen von Mitarbeitenden der Bau- und Immobilienbranche - von sozialen Kompetenzen über psychische Konstitution, Arbeitsverhalten und berufliche Orientierung müssen potentielle Arbeitnehmer über jene Fach- und persönliche Kompetenzen verfügen, die vom Unternehmen gefordert werden. Es liegt vor allem an diesen, die passenden Mitarbeitenden zu finden, indem hinter die Maske der Bewerber geblickt wird.

Danach waren die Vortragenden im 20 x 10 Format gefordert. Dabei hatten die Vortragenden 20 Sekunden je Folie Zeit, die wichtigsten Informationen über ihr Unternehmen dem Publikum näherzubringen. Folgende Unternehmen wurden dabei vorgestellt:

  • thinkstep - Thommy Padayhag
  • IMMObilien FOKUS - Ronald Goigitzer
  • ALUKÖNIGSTAHL - Peter Giczi
  • FLORAWALL - Marek Kocher


Das zweite Podium schloss den offiziellen Teil der Veranstaltung ab. Zum Thema "3P: gelebte Praxis oder Vision" diskutierten:

  • Daniel Horak (Conda Crowdfunding, Einstiegsstatement)
  • Gerald Beck (Raiffeisen evolution)
  • Karin Fuhrmann (TPA Horwath)
  • Stephan Messner (AlkuKönigStahl)
  • Heinz Neumann (Architekt)


Am Nachmittag hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich in Workshops in spezifischen Bereichen des nachhaltigen Bauens mit geballter Fachkompetenz von den Vortragenden informieren zu lassen:

  • Nachhaltigkeitsbericht: Notwendigkeit oder notwendiges Übel- Roland Strauss (TPA Horwath)
  • Innovative Lösungen: die nachhaltige Fassade - Christian Wirth (ALUKÖNIGTAHL GmbH)
  • Innovative Lösungen bei Sanierung von (historischen) Gebäuden - Gerald Wagenhofer und Georg Lux (UBW Unternehmensberatung)
  • Aktuelles im DGNB System: vom Stadtquartier bis zur NBV 2014 - Sabine Dorn und Karl Spachinger (ÖGNI)