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FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Thema ÖGNI

 
  • Ab wann werden Auszeichnungen in Platin vergeben?
    Die neue Auszeichnungslogik gilt ab sofort und rückwirkend für alle Projekte, die sich zum 1. Juli 2015 im Zertifizierungsprozess befunden haben. Die ersten Plaketten nach der neuen Auszeichnungslogik werden schon im September 2015 (am Gründertag) verliehen. Die nächsten Anfang Oktober auf der Expo Real in München. Für alle neuen Zertifizierungen kommt die neue Logik zur Anwendung. Für bereits zertifizierte Projekte sei auf die Frage "Was passiert mit Projekten, die bereits zertifiziert wurden?" verwiesen.
  • Ändert sich etwas an den Kriterieninhalten oder den Systemanforderungen?
    Das DGNB System, deren Anforderungen und die darin enthaltenen Kriterien bleiben von der Änderung der Auszeichnungslogik unangetastet.
  • Blue Buildings
    Bei dem Paradigmenwechsel vom Green zum Blue Building geht es um die Entwicklung weg von der reinen Energieeffizienz hin zu einer gesamtheitlichen Nachhaltigkeit. Ökonomie und Ökologie spielen dabei eine tragende Rolle und auch technische Leistungsfähigkeit, soziokulturelle Aspekte, der schonende Umgang mit Ressourcen und Energie, das Beachten wirtschaftlicher und menschlicher Bedürfnisse.
  • blueCARD
    Mit der „blueCARD“ steht der Bau- und Immobilien¬branche erstmals ein Gebäudepass zur Bewertung der Nachhaltigkeit des Bestands zur Verfügung. Als leistungsorientiertes, übersichtliches und leicht verständliches Ratingsystem deckt die Blue Card alle relevanten Felder des nachhaltigen Bewirtschaftens ab und deklariert den Gebäudebestand mittels der Aussage: „Ja, das Gebäude erfüllt grundlegende Anforderungen der Nachhaltigkeit“ oder „Nein, das Gebäude ist nicht nachhaltig“.
  • Gibt es eine Entschädigung der ÖGNI für bereits fertiggestellte Publikationen?
    Nein, dies ist leider nicht möglich. Ob auch Kommunikationsmedien parallel zur Umstellung angepasst werden, liegt in der Verantwortung der Eigentümer oder Bauherren selbst. Wir empfehlen die "neue" Systematik bei einer neuen Auflage der Publikation zu verwenden.
  • Gibt es eine Vergünstigung für eine Umstellung?
    Nein.
    Die Umstellung ist freiwillig. Die dabei anfallenden Kosten (siehe Frage "Was kostet der Austausch des Zertifikats?") sind Pauschalbeträge, worauf keine Rabatte oder Nachlässe gewährt werden können.
  • Gibt es Konkurrenzsysteme zu dem der ÖGNI bzw. DGNB?
    Ja! Auf internationaler Ebene gibt es v.a. das amerikanische Leed und das britische Breeam als etablierte Konkurrenz. Durch den Kooperationsvertrag der ÖGNI mit der DGNB ist das DGNB-System, das flexibelste und ausgereifteste System am Markt, nicht Konkurrent sondern Partner der ÖGNI. In Österreich bietet noch die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB) Nachhaltigkeitszertifizierungen an. Versuche im Frühjahr 2009, eine gemeinsame Vorgangsweise zu erreichen, sind leider an grundlegenden Auffassungsunterschieden bezüglich Internationalität, Offenheit der Organisation und Unabhängigkeit der Auditoren gescheitert.
  • Gibt es vergleichbare Organisationen und Aktivitäten auch in anderen Ländern?
    ÖGNI und ÖGNB sind beide österreichische Vereine, die im Bereich der Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden tätig sind. Die ÖGNB hat ein eigenes Zertifizierungssystem entwickeln und bietet über die involvierten Institute auch selbst die Zertifizierung an. Die ÖGNI unterscheidet sich von der ÖGNB unserer Auffassung nach in drei wesentlichen Punkten:
    1.Die ÖGNI ist über den Kooperationsvertrag und die Einbindung in das World Green Building Council international vernetzt und bietet auch ein international anerkanntes Zertifizierungssystem an.
    2.Die ÖGNI versteht sich als offene Organisation (Verein), die allen interessierten Unternehmen, Organisationen und Personen die Möglichkeit bietet, sich einzubringen.
    3.Die ÖGNI führt nicht selbst Zertifizierungen durch, sondern überlässt dies unabhängigen Auditoren, und beschränkt sich auf die Entwicklung bzw. Anpassung des Systems und auf die Kontrolle der Qualität der Auditoren und der Zertifizierungen.
  • Gibt es zukünftig noch weitere Änderungen?
    Ja, da wir "lebende" Systeme haben und erst am Anfang der Entwicklung stehen. Wir arbeiten derzeit intensiv an der Aufgabe, wie wir folgende Themen und Schwerpunkte noch besser in den Systemen erfassen können und ggf. diese sogar gesondert zu bewerten: gestalterische Qualität (Stichwort: gute Architektur), Innovationskraft von Produkten und Projekten, Smart City, generationsgerechtes Bauen und Bewirtschaften sowie der Standort.
  • Kann ich bei der ÖGNI mitarbeiten?
    Ja! Die ÖGNI lebt, wie jeder Verein, vom Engagement ihrer Mitglieder. Formale Möglichkeiten der Mitarbeit bestehen im Vorstand, im Fachausschuss und im Bildungsausschuss. Bei diesen Gremien ist natürlich im Interesse einer sinnvollen Arbeit eine gewisse Stabilität der Mitgliedschaft notwendig. Darüber hinaus wird laufend Input für die Entwicklung neuer Systemvarianten in Arbeitsgruppen benötigt. Durch das Einbringen von Vorschlägen, die Organisation von Spezialprojekten udgl. können Sie sich natürlich für formalere Funktionen „empfehlen“.

  • Kann ich mein Vorzertifikat auch upgraden?
    Auch die Auszeichnungsstufen der Vorzertifikate können rückwirkend entsprechend zu den gleichen Konditionen angepasst werden. Das Upgrade ist freiwillig und es ist dafür eine Erklärung notwendig.
  • Kann ich noch Gründungsmitglied der ÖGNI werden?
    Nein! Eine Gründungsmitgliedschaft der ÖGNI war nur bis zur Gründungsversammlung am 29.9.2009 möglich. Sie können aber Mitglied der ÖGNI werden. Gründungsmitglieder und Mitglieder unterscheiden sich nicht in ihren Rechten und Pflichten. Die Gründungsmitglieder werden nur als solche ausgewiesen und sind berechtigt, das Logo „ÖGNI-Gründungsmitglied“ zu verwenden.
  • Müssen sich Eigentümer oder Bauherr aktiv um eine neue Plakette bemühen?
    Die ÖGNI schreibt alle Auditoren und Mitglieder an und informiert sie über die neue Auszeichnungslogik. Alle Antragsteller bereits zertifizierter Projekte werden gesondert angeschrieben, um abzufragen, ob sie eine Umstellung der Auszeichnungsstufe wünschen. Hierfür schicken wir eine Erklärung mit, die unterschrieben an die ÖGNI zurückgeschickt werden muss. Siehe hierzu die Frage "Was muss ich machen, um ein Zertifikat in der neuen Auszeichnungslogik zu bekommen?".
  • Sind die Aktivitäten der ÖGNI international eingebunden?
    Ja! Die ÖGNI ist durch einen Kooperationsvertrag eng mit der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) verbunden. Darüber hinaus vertritt die ÖGNI Österreich im World Green Building Council, einer globalen Organisation von derartigen Einrichtungen, und unterstützt auch organisatorisch einige Green Building Councils in Mittel- und Osteuropa.
  • Verfügt die ÖGNI über ein funktionierendes Zertifizierungssystem?
    Ja! Durch die Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) kann die ÖGNI auf die von der DGNB entwickelten Varianten deren Zertifizierungssystems zurückgreifen. Dieses Zertifizierungssystem ist in Österreich direkt anwendbar, was aber eine auf den Einzelfall bezogene Anpassung an die österreichischen Gegebenheiten durch den Auditor erfordert. Daher arbeitet der Fachausschuss der ÖGNI derzeit intensiv daran, das DGNB-System auf österreichische Verhältnisse zu adaptieren.
    Die Anpassung erfolgt dabei im Bereich der Steckbriefe zu den einzelnen Bewertungskriterien, während das Grundsystem weitgehend unverändert bleibt. Das garantiert die Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Da die Inhalte der Steckbriefe weitgehend voneinander unabhängig sind, kann die Adaptierung schrittweise erfolgen.
  • Wann wurden die ersten Projekte zertifiziert?
    Die ersten Zertifikate nach dem DGNB-Standard sind 2010 verliehen werden. Alle mit DGNB zertifizierten Projekte finden Sie hier!
  • Warum das „I“ statt des „B“ im Namen des Vereins?
    Nachhaltigkeit ist unserer Ansicht nach nicht nur eine Frage des Bauens, sondern betrifft auch die nachgelagerten Bereiche der Nutzung und Vermarktung von Immobilien. Daher tangiert Nachhaltigkeit die gesamte Immobilienwirtschaft. Das ist der Grund, warum wir den allgemeineren Namen ÖGNI gewählt haben.

  • Warum erfolgt die Umstellung im DGNB System? Ist Gold, Silber und Bronze nicht mehr gut genug?
    Wir folgen damit einem weit verbreiteten Wunsch aus unserer Mitgliedschaft und dem Markt. Hintergrund ist, dass die Entscheidung für oder gegen ein Zertifizierungssystem gerade im internationalen Umfeld vielfach mehr von der Farbe der Auszeichnungsstufe und weniger von den Inhalten und den damit überprüften Qualitäten eines Gebäudes abhängt.
    Mit der Anpassung der Auszeichnungslogik wollen wir im DGBN System diese schief geratene Diskussionsgrundlage mehr in die Waage bringen. Unser Anspruch ist es, über Inhalte und Qualitäten zu sprechen und nicht über Auszeichnungsfarben. Dieser Gesprächseinstieg fällt sicher leichter, wenn man nicht erst erklären muss, dass Gold nicht gleich Gold ist, wenn man die verschiedenen Systeme miteinander vergleicht.
  • Warum muss ich eine Erklärung abgeben, um rückwirkend eine Anpassung zu erhalten?
    Diese Abfrage ist einfach notwendig, damit geklärt ist, ob die Umstellung gewünscht ist und die leider anfallenden Kosten getragen werden. Die Anpassung an die die Auszeichnungsstufe ist freiwillig und mit Kosten verbunden, daher will und kann ÖGNI niemanden dazu zwingen. Jedoch wird eine Umstellung empfohlen.
    Eine Zertifizierung dokumentiert die Qualitäten zum Zertifizierungszeitpunkt und mit der Umstellung wird nur die Auszeichnungsstufe ausgetauscht – eine neuerliche Überprüfung oder weitergehende Dokumentation als mit der bereits erfolgten Konformitätsprüfung wird nicht vorgenommen. Um sicherzustellen, dass nachhaltig gebaute Projekte auch nachhaltig bewirtschaftet und genutzt werden, gibt es die blueCARD-Zertifizierung, die eine laufende Qualitätssicherung sicherstellt.
  • Was ändert sich bei der blueCARD?
    Nichts.
    Die blueCARD ist eine laufende Auszeichnung für Bestandsgebäude und berücksichtigt neben dem Gebäude die Nutzungs- und die Bewirtschaftungsqualität. Nach einer Erstzertifizierung erfolgt alle fünf Jahre eine Rezertifizierung. In dieser Systematik wird dokumentiert, welche Leistungen das Asset Management und das Property Management erbringen bzw. ob der Nutzer die Immobilie nachhaltig im Gebrauch hat.
  • Was ändert sich bei der Zertifizierung von Quartieren?
    Für Quartiere gelten dieselben Änderungen wie bei Gebäuden. Es wird an Stelle von Gold die neue Auszeichnungslogik Platin eingeführt. Aus dem bisherigen Silber wird Gold und aus Bronze wird Silber.
  • Was ändert sich für Projekte im Ausland (zB Rumänien, Ungarn oder Kroatien)?
    Für Projekte außerhalb Österreichs gelten die gleichen Regelungen. Deutschland, Dänemark und alle anderen DGNB Partner folgen der Umstellung.
  • Was genau ändert sich bei der Auszeichnungslogik?
    Wir haben Platin als neue höchste Auszeichnungsstufe eingeführt. Diese Auszeichnung erhalten Projekte mit einem Gesamterfüllungsgrad von mindestens 80% und einem Mindesterfüllungsgrad von 65% in allen fünf ergebnisrelevanten Themengebieten. Damit ersetzt Platin 1:1 die bisherige Auszeichnung in Gold. Für ein DGNB Zertifikat in Gold muss das Projekt ab sofort einen Gesamterfüllungsgrad von 65 % und einen Mindesterfüllungsgrad von 50% erreichen. Ab einem Gesamterfüllungsgrad von 50% erhält das Gebäude ab sofort das DGNB Zertifikat in Silber. Der Mindesterfüllungsgrad bei Silber liegt bei 50%. Eine Auszeichnung in Bronze gibt es künftig nur noch bei der Gebäudezertifizierung im DGNB Bestand, und zwar ab einem Gesamterfüllungsgrad von 35%.
    Unbetroffen von der neuen Auszeichnungslogik für das DGNB System ist die blueCARD, bei welcher es weiterhin zwei Stufen, nämlich bestanden bzw. nicht bestanden, gibt. Die blueCARD ist eine laufende Auszeichnung für Bestandsgebäude und berücksichtigt neben dem Gebäude die Nutzungs- und die Bewirtschaftungsqualität.
  • Was ist der Unterschied zwischen einem Zertifikat und einem Vorzertifikat?
    Das Vorzertifikat wird mit der Einreichung der Planungsunterlagen verliehen, das Zertifikat mit der Fertigstellung des Bauwerkes.
  • Was ist die Konformitätsprüfung?
    Die Konformitätsprüfung ist die Qualitätskontrolle der ÖGNI. Dabei wird überprüft, ob die Ergebnisse der Zertifizierung plausibel sind und mit Zertifizierungen ähnlicher Projekte konform gehen und ob die Standards der Zertifizierung eingehalten wurden. Die Konformitätsprüfung entspricht ungefähr einem wissenschaftlichen „Peer Review“.
  • Was kostet der Austausch des Zertifikats?
    Für die rückwirkende Umstellung verrechnen wir  pauschal einen Betrag in Höhe von 340,00 € exkl. USt für Mitglieder und 600,00 € exkl. USt für Nicht-Mitglieder. Dies beinhalten die Umstellung auf der Homepage, die Urkunde, und die Verleihtafel. Auf Wunsch wird zusätzlich eine neue Plakette fürs Gebäude zum Preis von 475,00 € (exkl. USt) produziert. In diesem Fall ist die bisherige Plakette zurückzugeben.

    Zuletzt folgt die Vereinbarung, ob und wenn ja in welchem Rahmen eine Neu-Verleihung stattfindet. Zur Auswahl stehen EPD Tagung, ÖGNI Convention, 3P-Kongress, GREET und weitere Veranstaltungen der ÖGNI.
  • Was kostet eine Zertifizierung bzw. Probezertifizierung?
    Die Gebührenordnung der ÖGNI wird vom Vorstand beschlossen. Die aktuelle Gebührenordung finden Sie hier.
  • Was muss ich machen, um ein Zertifikat in der neuen Auszeichnungslogik zu bekommen?
    Bei allen Projekten, die bei der ÖGNI im Juli 2015 zur Zertifizierung angemeldet wurden bzw. zu diesem Zeitpunkt noch ohne Zertifizierung angemeldet sind oder sich im Konformitätsprüfungsprozess befinden, passiert dies automatisch.
    Bei allen bereits ausgezeichneten Projekten wurden die Antragsteller von uns im Oktober 2015 angeschrieben und bis zum 31.12.2015 um eine Erklärung gebeten, ob die Auszeichnungsstufe ihres Projekts nach dem neuen Prinzip eingestuft werden soll.

  • Was passiert mit Bestandsgebäuden?
    Bei Bestandsgebäuden entfällt bei der DGNB Zertifizierung die Kategorie "Zertifiziert". Diese wird ersetzt durch ein Zertifikat in Bronze. Ansonsten gelten für Bestandsgebäude dieselben Anforderungen wie bei Neubauten. Platin ersetzt das bisherige Gold, Gold ersetzt Silber und Silber ersetzt die bisherige Auszeichnung in Bronze.
    Bei der blueCARD gibt es weiterhin zwei Stufen, nämlich bestanden bzw. nicht bestanden. In dieser Auszeichnung für Bestandsgebäude ändert sich nichts. Dieses System berücksichtigt neben dem Gebäude die Nutzungs- und die Bewirtschaftungsqualität
  • Was passiert mit Projekten, die bereits zertifiziert wurden? Werden diese rückwirkend hochgestuft?
    Projekte, die bereits ausgezeichnet wurden, haben bis zum 31.12.2015 die Möglichkeit, ihre Auszeichnungsstufe einmalig an die neue Logik anzupassen. Dies erfolgt auf freiwilliger Basis. Hierfür müssen sie eine schriftliche Erklärung an die ÖGNI GmbH abgeben. Siehe hierzu die Frage "Was muss ich machen, um ein Zertifikat in der neuen Auszeichnungslogik zu bekommen?"
    Die ÖGNI GmbH wird sämtliche bisherigen Antragsteller aller bereits zertifizierten Projekte zu diesem Zweck im Oktober 2015 anschreiben.
  • Was sind DGNB Auditoren
    Auditoren sind unabhängige Experten, die aufgrund einer Ausbildung mit den Anforderungen des DGNB Gütesiegels vertraut sind.

    Der Auditor begleitet den Bauherrn auf dem Weg zum Zertifikat.

    Er berät ihn in allen Fragen des nachhaltigen Bauens, formuliert die Ziele für das geplante Gebäude und sorgt im Planungsteam für die Integration der vereinbarten Nachhaltigkeitskriterien.
    Die Ziele des Projekts fasst er in einem detaillierten, objektspezifischen Pflichtenheft zusammen.
  • Was sind die Zielsetzungen der ÖGNI?
    Die ÖGNI bezweckt als nicht auf Gewinn ausgerichteter Verein die Förderung der effizienten Nutzung von Energie in Gebäuden, einer nachhaltigen Bauweise und der ressourcenschonenden Nutzung; des Weiteren die Förderung der Erforschung der wirtschaftlichen, technischen, rechtlichen udgl. Rahmenbedingungen für nachhaltiges Bauen und Sanieren sowie Bewirtschaften sowie die Schaffung eines für die nachhaltige Immobilienwirtschaft förderlichen öffentlichen Bewusstseins.
  • Was sind Systemvarianten und welche gibt es?
    Das Zertifizierungssystem von DGNB und ÖGNI deckt die grundlegenden Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökologische, ökonomische, soziale) und einige weitere ab. Systemvarianten operationalisieren diese Dimensionen für einen bestimmten Typ von Immobilien, indem sie eine Anzahl von Kriterien festlegen, nach denen die Dimensionen gemessen werden. Zu jedem der Kriterien gibt es einen ausführlichen Steckbrief, der u.a. beschreibt, warum dieses Kriterium Teil des Zertifizierungssystems ist und wie es gemessen werden soll.

    Die aktuelle Liste der Nutzungsprofile:

    blueCARD (für Bestandsgebäude)
    Neubau Büro- und Verwaltungsgebäude (NBV)
    Modernisierung Büro- und Verwaltungsgebäude (MBV)
    Bestand Büro- und Verwaltungsgebäude
    Neubau Handelsbauten (NHA)
    Neubau Industriebau (NIN)
    Neubau Hotelgebäude (NHO)
    Neubau Wohngebäude (NWO)
    Neubau Gesundheitseinrichtungen (NGE)
    Neubau Bildungsbauten (NBI)
    Neubau Mischgenutzte Gebäude (NMN)
  • Wer kann ÖGNI-Mitglied werden?
    Grundsätzlich kann jedes Unternehmern oder jede Person, das oder die sich mit den Vereinszielen der ÖGNI identifiziert, Mitglied werden. Obwohl formal die endgültige Entscheidung beim Vorstand liegt, versteht sich die ÖGNI als Organisation, die allen Unternehmen und Personen offen steht.
  • Wer muss die Umstellung beantragen? Der jetzige Eigentümer oder der damalige Antragsteller/Entwickler?
    Für die Umstellung ist der aktuelle Eigentümer verantwortlich. Dieser Schritt ist freiwillig und mit einmaligen Kosten verbunden, jedoch empfiehlt die ÖGNI das "Upgrade".
    Der damalige Antragsteller / Entwickler kann auch die Umstellung beantragen, wenn er erstens die Kosten dafür trägt und zweitens eine Zustimmung des aktuellen Eigentümers einholbar ist.
  • Wie ist die ÖGNI rechtlich organisiert?
    Die ÖGNI ist ein gemeinnütziger, nicht auf Gewinn ausgerichteter Verein nach dem österreichischen Vereinsgesetz. Die ÖGNI ist im österreichischen Vereinsregister unter der Nummer 017278102 registriert.
  • Wie kann ich ÖGNI-Mitglied werden?
    Um ÖGNI-Mitglied zu werden, stellen Sie einfach einen Mitgliedsantrag. Das Formular für den Mitgliedsantrag finden Sie hier.
  • Wie läuft eine Zertifizierung bzw. Probezertifizierung ab?
    Die Zertifizierung bzw. Probezertifizierung wird von einem unabhängigen, von der ÖGNI anerkannten Auditor durchgeführt. Der Auditor schliesst einen Vertrag mit dem Auftraggeber und meldet das Projekt zur Zertifizierung bei der ÖGNI an. Dabei wird überprüft, ob der Auditor qualifiziert ist, und nach welcher Systemvariante das Objekt zu zertifizieren ist. Nach Abschluss der Zertifizierung wird deren Ergebnis der Konformitätsprüfung unterzogen, um sicher zu stellen, dass bei allen Zertifizierungen die gleichen Standards angewendet werden. Erst nach erfolgreicher Zertifizierung und Konformitätsprüfung wird von der ÖGNI das Zertifikat bzw. Vorzertifikat verliehen.
  • Wie stellt die ÖGNI sicher, dass alle bereits ausgestellten Zertifikate aktualisiert werden?
    Die Aktualisierung bzw. die Umstellung nach der neuen Auszeichnungslogik ist rückwirkend nicht verpflichtend, sondern freiwillig. Dies heißt, dass zukünftig ein Projekt mit Gold im Markt kommuniziert wird, welches in Wahrheit in der neuen Auszeichnungslogik Platin wäre. Dies ist dann der Fall, wenn der Antragsteller keine Umstellung wollte. Um dies zu vermeiden, empfiehlt die ÖGNI ein "Upgrade".
  • Wie verhält es sich bei Vorzertifikaten?
    Für Vorzertifikate ändert sich die Auszeichnungslogik analog zu den Neubauzertifikaten. Siehe die Frage "Was genau ändert sich bei der Auszeichnungslogik?"
  • Wie werde ich ÖGNI-Auditor?
    Empfohlen wird die Absolvierung einer Ausbildung mit der anschließenden Ablegung einer Prüfung, die von der ÖGNI angeboten wird.
  • Wo kann ich mein bestehendes Zertifikat denn gegen ein neues umtauschen?
    Hierfür müssen Sie sich bei der ÖGNI Geschäftsstelle melden und eine schriftliche Erklärung abgeben, dass Sie die Umstellung wünschen. Hierfür haben Sie bis Ende 2015 Zeit. Die Umstellung ist freiwillig und es fallen einmalige Pauschalbeträge an.