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Gebäude Summit 2016

Werkzeuge für Planung, Ausführung und Betrieb von Immobilien

  • Gebäudesummit 2016
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Am 28. April 2016 ging mit dem Gebäude Summit eine hochkarätig besetzte Konferenz mit über 150 Experten aus der Immobilienbranche im Hotel Park Hyatt erstmalig in Wien über die Bühne. Im Zentrum stand der Ansatz, alle Akteure, die beim Bauen und beim Betrieb einer Immobilie notwendig sind, zu hören und damit alle Standpunkte sowie die jeweiligen Anforderungen besser zu verstehen.

Den Beginn machte Professor Christoph Achammer (ATP), der in seiner Keynote darauf hinwies, dass nachhaltige Qualitäten der Gebäude wesentlich vom Planungsprozess beeinflusst werden. Als Problem identifizierte er die Herausforderung an die integrale Planung zu Beginn, da in einem nur sehr kleinen Zeitfenster die Grundlagen für die nächsten Jahrzehnte festgelegt werden.

Fehler in dieser frühen Planungsphase kommen im Betrieb teuer zu stehen. Österreich habe, was die integrale Planung betreffe, deutlichen Aufholbedarf und BIM ist derzeit oft nur Modewort. Für Rony Riedo (Belimo) und Christian Pillwein (Beckhoff) bedeutet effektives Gebäudemanagement ein deutliches Verbessern der Gebäudequalität im Betrieb.
Dabei arbeitete er klar ersichtlich heraus, dass sich die Interessenlagen deutlich unterscheiden können. Sei es durch den Unterschied Short-Term versus Long-Term Investment, Eigennutzung versus Fremdnutzung oder Ground up Development versus Refurbishment.

Eines steht für Redl aber fest: "Ohne Zertifikat läuft international nichts mehr." Wolfgang Kradischnig (DELTA) ging auf die sich rasant verändernde Planungswelt ein und stellte dazu sieben Problemfelder, aber auch Möglichkeiten, diesen zu begegnen, in den Raum. Das verbindende Element der sieben Punkte: Ohne Zusammenarbeit und ohne Kooperation werde es nicht gehen. Den Abschluss des ersten Summits machten Georg Kubasa sowie Jürgen Chochola von GTS Automation und Michael Moshammer (Rustler) - das Resümee: Gebäudeautomation wird in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen und der Nutzer muss frühzeitig eingebunden werden. In der Diskussion stellten sich noch viele Fragen und es war offensichtlich, dass sich die Berufsbilder der einzelnen Akteure deutlich verändern, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Die Bereitschaft, zusammen zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen, war unverkennbar wahrzunehmen und somit kann zusammengefasst werden: Der "Circle of Blame", bei dem die einzelnen Akteure die Schuld der geringen Qualität von Immobilien nur bei den anderen Berufsgruppen sehen, gehört der Vergangenheit an. Und diese neue Kultur des Zusammenarbeitens gilt es zu leben.